| In diesen
"Laufen"-Seiten findest Du / finden Sie den bereits angesprochenen 12-wöchigen
Trainingsplan aus "Marathon. Die besten Programme."
In dieser Tabelle gibt es links den Plan und rechts den Ist-Zustand, der immer mal wieder
aktualisiert wird.
Da mit der Zeit die Datei immer größer wurde (und die Zeit zum Laden immer länger) habe
ich die zwölf Wochen nochmals geteilt. Und zwar in die Zeit vor (hier) und nach unserem
Urlaub ("September ...").
Vorbereitungsphase II:
Der folgende Trainingsplan ist einer von vielen im
genannten Buch. Er soll auf eine Zeit von "3:59:59" hinführen. Die von mir
angestrebte Zeit liegt niedriger (bei vier Stunden dreißig Minuten). Mit diesem Plan bin
ich da hoffentlich auf der sicheren Seite.
Trainingsplan |
Trainings-"IST" |
| 1.
Woche |
Mo. |
60 min lockerer DL |
01.07. |
1.00.34 (ca. 9,9 km bei einer
durchschn. Herzfrequenz von 136) - nach einer Stunde Tennis |
| Di. |
Ruhetag |
02.07. |
Ruhetag |
| Mi. |
60 min Fahrtspiel |
03.07. |
1.10.51 (geschätzte 11 km - 11,9
km mit Radl abgefahren, HF: 138), "Riedersheimer Berg" |
| Do. |
Ruhetag |
04.07. |
56.31 (9,6 km, HF: 130) |
| Fr. |
60 min lockerer DL |
05.07. |
Ruhetag |
| Sa. |
Ruhetag |
06.07. |
Ruhetag |
| So. |
22 km langsamer DL (alle 5 km
eine kurze Gehpause zum Trinken) |
07.07. |
Geplant: Stadtlauf in
München, Halbmarathon: Zeit: 1.36. Waaaahnsinnszeit (würde Olli Kahn sagen). Doch
leider waren es nur 17 km (laut Veranstalter) - siehe unten. |
| Umf. |
ca. 50 - 55 km |
|
geschätzte 46 - 47 km |
04.07.02: Erste
Trainingswoche der Vorbereitungsphase II: Bin am Montag zu schnell angelaufen. Ich hatte
nach wenigen Kilometern einen Puls von über 140 und mußte dann ständig bremsen, um im
gewünschten Bereich zu bleiben. Am gestrigen Mittwoch war es ähnlich. Nach dem
"Riedersheimer Berg", vielleicht 800 Meter lang (mit Radl abgefahren, nur
500 m) mit einer wahnsinnigen Steigung, war ich natürlich sehr k.o., die letzten
zwei Kilometer gab ich dann Gas und war anschließend ganz baff, daß ich trotzdem mehr
als 6 min/km brauchte (trotz fast ständigem Bergab. Heute lief ich deshalb betont langsam
an und kam erst nach etwa 4 km auf einen Puls von 130. Zuletzt war ich stets im
gewünschten Bereich. Überraschend: Trotz einem niedrigeren Durchschnittspuls wie am
Montag war ich sogar etwas schneller. Den Ruhetag habe ich verschoben weil
ich am Sonntag keinen langsamen Dauerlauf mache, sondern beim Münchner Stadtlauf starte
(Mike hat mir gesagt, daß ich unbedingt vor dem Marathon ein "Rennen" machen
soll, um mich mit den Umständen (Tausende von Läufern, Hektik, ...) vertraut zu machen.
Ziel dabei: konstant 6 min/km, wobei ich glaube, daß ich es nicht ganz schaffen werde.
07.07.02: Stadtlauf München: Den tue ich mir nicht mehr
an. Ein Gedränge / Gestosse. Irr! Doch mit dem hatte ich ja schon gerechnet, mit was
anderem nicht. Irgendeine/r räumte ein Hinweisschild auf die Seite und so liefen Tausende
von Läufern (mittendrin ich) keinen Halbmarathon, sondern nur 17 km (laut Veranstalter).
Das entspricht nun gar nicht meinem Plan. Insgesamt war der Lauf m. E. schlecht
organisiert (war überhaupt mein allererster Lauf, kann deshalb eigentlich nichts
beurteilen), es kam zu Wartezeiten an Engstellen etc. Irgendwann war es klar, daß die
Kilometerangabe nicht mehr stimmte. Ich habe dann ab km 14 für mich etwas Gas gegeben und
wurde ab km 14 nur noch von vier Läufern/innen überholt - ich selbst habe aber etwa 1000
Leute überholt. Also: Ich war eigentlich gut drauf (und hätte das über einen
Halbmarathon gerne ausprobiert). Geht man von den Angaben der Veranstalter aus, wäre es
für mich einer Superzeit, ich selbst rechne aber eher mit nur 16 km, aber selbst dann
wäre ich noch genau im Plan. Nur: Den Stress mute ich mir nicht mehr zu. Um ein Stück
Banane oder einen halben Liter Wasser muß ich mich nicht prügeln!
Für einen Veranstalter wie den Sport-Scheck war es eher eine traurige Werbung!
| 2.
Woche |
Mo. |
Ruhetag |
08.07. |
31.29, Auslaufen, ganz locker
(HF: 124, Nachholen der fehlenden Kilometer vom Stadtlauf) |
| Di. |
50 min lockerer DL |
09.07. |
51.04 (HF: 135) |
| Mi. |
60 min Fahrtspiel |
10.07. |
1.02.31 (HF: 133) |
| Do. |
Ruhetag |
11.07. |
49.41 (HF: 134) |
| Fr. |
50 min lockerer DL |
12.07. |
Ruhetag |
| Sa. |
Ruhetag |
13.07. |
Ruhetag |
| So. |
10-km-Wettkampf, mit jeweils 2 km
Ein- und Auslaufen |
14.07. |
siehe links (Zeit für die 10 km:
57.20; HF: 140) und unten |
| Umf. |
ca. 45 km |
|
Etwa 45 km |
13.07.02: Ich war diese
Woche in Straubing (Weiterbildung), deshalb weiß ich natürlich die Kilometer nicht. Für
die Wochenstatistik rechne ich einfach 6 Min/km.
Am Mittwoch lief ich zweimal den gleichen Teil, mal schnell, mal langsam und
schaffte es erstmals, daß beide Zeiten fast identisch waren.
15.07.02: Gestern (Sonntag), 8.55 (Schlafzimmer):
Angelika: "Es ist fünf vor neun." Ich: "Sch...!" Treffpunkt mit den
Nachbarn zum 10-km-Lauf war für Neun geplant. Zwischen 8.55 und 9.03
(Schlafzimmer, Gang, Keller, Küche, ...): Laufsachen anziehen, Joghurt essen,
Orangensaft, Laufschuhe holen, Nachbarn Bescheid geben ("dauert noch zwei
Minuten"), Toilette, Herzfrequenzmesser und ab. 9.03: Start mit
Einlaufen (2 km in 11 Minuten), dann 10 km schnell. Etwa gegen 9.30:
Fertig. Ich kann nicht mehr. Ich hör auf ...
Doch meine ganze Bettlerei brachte nichts, Franz ließ nicht locker
("Aufhören gibt`s nicht, langsamer ist erlaubt"). So schaffte ich die Strecke
irgendwie, statt der geplanten/gewünschten 50 Minuten wurde es dann fast eine Stunde.
Irgendwie schaffte ich dann aber sogar noch das Auslaufen.
Merke: 8 Minuten Vorbereitungszeit ist ein wenig knapp.
Und: Dank an Franz für die Unterstützung, Respekt für Erich (echt gut drauf)
| 3.
Woche |
Mo. |
Ruhetag |
15.07. |
Ruhetag (bis auf eineinhalb
Stunden Tennis) |
| Di. |
60 min langsamer DL |
16.07. |
58.59 (10,1 km, HF: 132) |
| Mi. |
Ruhetag |
17.07. |
s. links (Do.): 50.58 (9,5 km, HF
138) und die fünf Sprints |
| Do. |
50 min lockerer DL, anschl. 5
Sprints über 100 m |
18.07. |
s. links (Fr.): 1.00.04 (10,9 km,
HF 126) |
| Fr. |
60 min Fahrtspiel |
19.07. |
Ruhetag |
| Sa. |
Ruhetag |
20.07. |
s. links (So.): 25
km in 2.35.44 (HF 134) |
| So. |
25 km langsamer DL (alle 5 km
eine kurze Gehpause zum Trinken) |
21.07 |
Ruhetag |
| Umf. |
ca. 55 - 60 km |
|
Etwa 55 km (Zeit: 5.25.45) |
19.07.02: Nach der
Pleite vom vergangenen Sonntag war ich diese Woche besser drauf und bin bessere Zeiten
gelaufen. Am gestrigen Donnerstag beispielsweise ganz locker mit der Angelika 9,3 km in
genau 52 Minuten (Respekt), anschließend noch 1,6 km in acht Minuten.
Für die 100-m-Sprints habe ich jeweils etwa 18 Sekunden gebraucht. Das ist knapp
über der aktuellen Weltrekordzeit. Genauer gesagt. Mit den Weltklasse-Marathonläufern
komme ich nicht mal 100 Meter mit (und die laufen so 42 Kilometer!)
Den langen Lauf starte ich morgen, da ich am Sonntag den ganzen Tag mit den Kids zusammen
bin (Turnier).
22.07.02: Neue Höchstdistanz: 25 Kilometer, mit Erich in 2
Stunden und 36 Minuten. Wird ganz schön lang und geht in die Beine. Mit Dauer des Laufs
ging es mit der Zeit bergab. Den ersten Teil liefen wir noch mit 5.45/km, den mittleren
mit (immerhin noch) 6.05, beim letzten Teil waren es dann schon 6.30/km ...
| 4.
Woche |
Mo. |
Ruhetag |
22.07. |
Nur Tennis mit Andreas, ansonsten
Ruhetag |
| Di. |
60 min lockerer DL |
23.07. |
1.00.13 (11 km, HF: 149) |
| Mi. |
Ruhetag |
24.07. |
s. links (Do.) und unten: 1.05.01
(11 km, HF: 140) |
| Do. |
2 km Einlaufen, 8 km im geplanten
Marathon-
Renntempo, 2 km Auslaufen |
25.07. |
s. links (Fr.): 50.10 (9 km, HF:
143) |
| Fr. |
50 min lockerer DL |
26.07. |
Ruhetag |
| Sa. |
Ruhetag |
27.07. |
s. links (Sa.): 27,9
km, 2.50.27, HF: 129 |
| So. |
25 - 28 km langsamer DL (alle 5
km eine kurze ...) |
28.07. |
Ruhetag |
| Umf. |
ca 60 km |
|
Etwa 59 km, Zeit: 5.45.51 |
26.07.02: Ich habe mich in dieser Woche nur so in etwa an die
Vorgaben gehalten, mal weil ich schnell laufen wollte, mal weil ich mich einfach
verrechnet habe. Am Dienstag wollte ich unbedingt 11 Kilometer in der
Stunde schaffen. Das habe ich (bis auf 13 Sekunden) auch geschafft. Ein "lockerer" Lauf war es aber beileibe nicht. Am Ende war mein Puls
immer bei etwa 170! Am Mittwoch habe ich mich ganz einfach beim
Ausrechnen der Laufstrecke vertan. Ein- und Auslaufen war o.k., nur beim Hauptteil habe
ich erst danach gemerkt, dass es nur 7 km waren (in 38.40, d. h. etwa 5.35/km). Außerdem
hat es stets geregnet und bei den Feldwegen lief ich oft durch Zentimeter hohes Wasser. Am
gestrigen Donnerstag hat mich dann die Angelika hinter sich hergezogen.
Sie lief 7,4 in 40.55 (u. a. den Riedersheimer Berg hoch). Um meine 50 Minuten voll zu
kriegen bin ich dann noch ein paar Bockhorner-Dorfrunden gelaufen. Klasse, wie Angelika in
Form ist (wer trainiert denn eigentlich?).
27.07.02: Bin heute 27,9 km gelaufen, meine bislang
längste Strecke. Dabei habe ich meinen Plan voll eingehalten. Ich wollte von Runde zu
Runde (je 9,3 km) schneller laufen. Ich habe extrem langsam begonnen (HF stets unter 130,
etwas über 6.10/km), wurde dann etwas schneller (HF ohne Steigung maximal 130, 6.00/km)
und habe die letzten 9,3 km in einer Durchschnittszeit von 5.55/km geschafft (HF immer
über 130, zuletzt immer über 140). So schaffe ich den Marathon sicher in 4 Std. 30 Min.
Nur: es fehlen immer noch 15 Kilometer und für einen Marathon unter 4 Stunden wird es
sicher nicht reichen. Die Durchschnittszeit für die Gesamtstrecke lag bei 6.10/km, was an
den jeweils eineinhalb Minuten vor unserer Terrasse liegt, bei denen ich trinke und etwas
Banane esse. Trotzdem war ich heute sehr zufrieden!
Ein Problem ist meine rechte Großzehe. Diese schmerzt schon seit Jahren immer wieder und
ist oft sehr geschwollen. Nur wenn ich jetzt zum Arzt gehe, erzählt mir dieser sicher was
von Schonung oder so und das kann ich augenblicklich einfach nicht brauchen ...
| 5.
Woche |
Mo. |
Ruhetag |
29.07. |
Ruhetag |
| Di. |
60 min lockerer DL |
30.07. |
1.09.00 (11,9 km, HF: 141), ganz
schön warm! |
| Mi. |
Ruhetag |
31.07. |
s. links (Do.) und unten:
Gesamtzeit: 1.14.00, Gesamtstrecke etwa 12 km (HF: 143) |
| Do. |
2 km Einlaufen, 8 x 800 m in 3:59
min (Trabpause 3 min), 2 km Auslaufen |
01.08. |
Ruhetag |
| Fr. |
60 min lockerer DL |
02.08. |
41.51 (7,7 km) |
| Sa. |
Ruhetag |
03.08. |
Ruhetag |
| So. |
28 km langsamer DL (...) |
04.08. |
27,9 km in 2.54.20 (HF: 128) |
| Umf. |
ca. 60 km |
|
Etwa 59 km, Zeit: 5.59.11 |
02.08.02: Am Mittwoch
sollte ich laut Plan 8 mal 800 m laufen in jeweils 3.59. Ein echter "Läufer"
schafft dies wohl auch mit nur minimalen Abweichungen. Ich bin deutlich zu schnell
angegangen, bei den letzten Läufen habe ich die Zeit allerdings praktisch 100%-ig
refüllt (nicht weil ich die 800 so toll eingeteilt hätte, nein, sondern weil ich einfach
alles gab und dabei zufällig die gewünschte Zeit herauskam). Es erscheint unmöglich,
aber es stimmt: Die 800 werden am Schluß immer länger! Meine 800m-Zeiten (so in etwa):
3.30 - 3.50 - 3.40 - 4.10 - 3.50 - 4.10 - 4.00 - 4.00. Beim Schreiben dieser Zeilen bin
ich auf die Idee gekommen, die zuvor geschätze Strecke (ich bin ja nicht im Stadion
gelaufen) mit dem Rad abzufahren. Das Ergebnis: Meine 800 Meter waren in Wirklichkeit nur
780 Meter.
04.08.02: Am Freitag erfüllte ich den
Trainingsplan erstmals nicht. Nach Tennis und vor "Sinnflut" blieb einfach nicht
genug Zeit für eine Stunde Laufen.
Nach den heutigen (Sonntag) 27,9 Kilometern hatte ich immerhin
noch die Kraft, meine frisch aufgefüllte Trinkflasche von der Terrasse zu nehmen, beim
Hinlegen ins Gras hatte ich schon Probleme. Das Abbiegen des Kniegelenks ging nicht wie
geschmiert (alles war verspannt, alle Muskeln "zu".) Nach zweieinhalb Litern
Flüssigkeit schaffte ich es immerhin schon unter die Dusche und anschließend eine Treppe
höher ins Bett. Das Buch, das mir Andreas noch hochbrachte, ließ ich allerdings einfach
links liegen und schlief ...
Die Gründe für meinen heutigen Einbruch: Gestern zu lange am Baggerweiher gelegen
(?), zu wenig Schlaf in dieser Woche (wegen diverser Sinnflut-Besuche) (?), Eier und Speck
als suboptimales Frühstück vor einem "langen Lauf" (?) oder einfach die
Temperatur, denn ich begann, als es aufhörte zu regnen und lief ab der zweiten Runde in
der Mittagshitze (?). Jedenfalls merkte ich so ab Mitte der zweiten Runde, daß dies nicht
mein Tag ist. Etwa vier Kilometer vor dem Ende wollte ich schon direkt nach Hause laufen,
doch meine Zwanghaftigkeit ließ das nicht zu. So waren die letzten ein, zwei Kilometer
nur noch der Versuch, das Wegklappen der Beine zu verhindern (was mir auch gelang).
Vernünftiger wäre es gewesen, einfach mal an das Gefühl zu denken, dann würde es mir
jetzt besser gehen.
Gegenüber letzter Woche (da lief ich die gleiche Strecke) waren die Zeiten für
die ersten zwei Runden ungefähr gleich, für die letzten 9,3 Kilometer brauchte ich aber
vier Minuten länger.
Insgesamt ist so eine Marathon-Rennerei schon der Wahnsinn. Wenn man wegläuft und
sagt "bis in drei Stunden ...". Ist das noch normal?
Übernächste Woche ist mal eine "Erholungswoche" mit deutlich weniger
Kilometern. Tut mir sicher gut.
| 6.
Woche |
Mo. |
Ruhetag |
05.08. |
Ruhetag |
| Di. |
40 min lockerer DL |
06.08. |
Dauerregen! |
| Mi. |
2 km Einlaufen, 10 km im
geplanten Marathon- Renntempo, 2 km Auslaufen |
07.08. |
2 + 10 + 3 km in 1.24.30 (HF:
135) |
| Do. |
Ruhetag |
08.08 |
31.15 (5,8 km, HF: 135) |
| Fr. |
60 min lockerer DL |
09.08. |
1.07.27 (11,9 km, HF: 141) |
| Sa. |
Ruhetag |
10.08. |
Ruhetag (eineinhalb Stunden
Tennis mit Angelika) |
| So. |
30 km langsamer DL (...) |
11.08. |
30 km (?) in 2.57.00 (s. u. und
auch 19.08.: 29,2 km) |
| Umf. |
ca. 65 km |
|
ca. 62 km (6.00.12) |
09.08.02: Den Lauf vom
Dienstag (Dauer-Wolkenbruch) habe ich am Donnerstag nachgeholt und die fehlenden Minuten
dabei heute (Freitag). Sonst: die 10 km am Mittwoch lief ich in 52.20, meine - wenn ich
mich nicht täusche - bislang beste Zeit.
Wenn ich mir die letzten Wochen so anschaue, kann ich für mich
feststellen, dass ich den vorgegebenen Trainingsplan fast zu 100 Prozent erfülle. Das
nenn ich Disziplin.
12.08.02: Am gestrigen Sonntag bin ich mit Erich
gelaufen (kalt war es, genieselt hat es, aber wir sind keine Weicheier, gell Erich). 30
Klilometer standen auf dem Programm. Den ersten Teil hat Erich vorgegeben. An der
Kilometerangabe habe ich allerdings meine Zweifel. Eine Durchschnittszeit von 5.40/km kann
ich mir bei einem "langen Lauf" nicht vorstellen (perfektionistisch wie ich nun
mal bin werde ich die Strecke mal nachradeln). Das zweite Teilstück von 16,5 km (bereits
mal geradelt und damit gemessen) liefen wir mit einem Schnitt von 5.55/km.
Egal, jedenfalls waren wir insgesamt recht flott, es war kein langsamer Dauerlauf, sondern
schon recht hart. Gott-sei-Dank hat mich Erich die letzten Kilometer mitgezogen ... (vor
drei Wochen war es noch andersrum)
In dieser Woche sind es viele Kilometer weniger "und das ist auch gut so"
(Wowereit).
| 7.
Woche |
Mo. |
Ruhetag |
12.08. |
Ruhetag |
| Di. |
40 min lockerer DL |
13.08. |
39.45 (7,7 km) |
| Mi. |
2 km Einlaufen, 4 x 4 min
schneller DL (Trabpause 2 min), 2 km Auslaufen |
14.08. |
52.25, 9,3 km (s. links, nur
einen Kilometer mehr Auslaufen) |
| Do. |
Ruhetag |
15.08. |
Ruhetag (bis auf eineinhalb
Stunden Tennis und 30 km Radeln) |
| Fr. |
30 min langsamer DL,
anschließend 5 Steigerungen |
16.08. |
insgesamt (mit Traben
zwischendurch) 43.44 (7,7 km) |
| Sa. |
Ruhetag |
17.08. |
Ruhetag (nur Tennis) |
| So. |
10-km-Wettkampf (oder harter
Testlauf über dieselbe Distanz) |
18.08. |
50.13! (HF-Schnitt: 155), mit
Ein- und Auslaufen etwa 1 Std. 15 Minuten (14 km) |
| Umf. |
ca. 45 km |
|
Etwa: 38 Kilometer, 3 Std. 29
Min. |
15.08.02: Bei den
gestrigen (Mittwoch) schnellen 4 x 4 Minuten bekam ich wieder meine
Schwierigkeiten mit der Einteilung zu spüren. Ich ging die beiden ersten vier Minuten
wesentlich zu schnell an. Die nächsten "schnellen" Minuten stimmten nur noch
bezüglich der hohen Pulswerte, die Geschwindigkeit war sehr langsam. Der Puls ging auch
in den Trabpausen nicht mehr unter 150/min. Nach dem letzten Teilstück brauchte ich gut
zwei Kilometer, um wieder auf unter 140 zu kommen.
19.08.02: Am gestrigen Sonntag habe ich die
gewünschten 50 Minuten auf 10 Kilometer nur ganz knapp verfehlt! Erich hat mich bis
zum Ende mitgezogen, sonst hätte ich das Tempo nicht durchgehalten. Auf den zweiten fünf
Kilometern hatte ich stets einen Puls von über 160. Die Durchgangszeiten: 3 km: 14.30; 5
km: 24.40; 8 km: 40.00.
Erstmals könnte ich damit - laut Riegelfaktor - den Marathon unter vier Stunden
laufen (3:57). Das wäre dann allerdings über 42 Kilometer eine Quälerei.
Wegen meines nicht überragenden Lauftempos schffe ich die im Trainingsplan
angegebene wöchentliche Kilometerzahl nie, es fehlen stets einige wenige
Kilometer. In der vergangenen Woche lag dies aber nicht an mir. Da muß sich im Buch
(meiner "Bibel" ein Fehler eingeschlichen haben.
Ansonsten denke ich, dass mir diese "kilometerreduzierte" Woche wirklich
gut getan hat.
Heute bin ich einen Teil der Strecke des langen Laufs vom 11.
August geradelt. Sie war tatsächlich kürzer als von Erich angegeben (12,7 km). Scheinbar
wird mein Gefühl besser ...
| 8.
Woche |
Mo. |
Ruhetag |
19.08. |
Nur etwa 40 Minuten radeln (12,7
km, s. o.) |
| Di. |
50 min lockerer DL |
20.08. |
51.06 (HF: 132), geschätzte 8,5
km |
| Mi. |
60 min lockerer DL |
21.08. |
1.04.23, 11,9 km (HF: 138) |
| Do. |
Ruhetag |
22.08. |
Ruhetag |
| Fr. |
60 min Fahrtspiel |
23.08. |
53.33 (HF: 130), (wie Dienstag)
etwa 8,5 km |
| Sa. |
Ruhetag |
24.08. |
Ruhetag |
| So. |
32 km langsamer DL (...) |
25.08. |
31,7 km, 3.33.25 (HF: 129) |
| Umf. |
ca. 60 - 65 km |
|
Etwa 60,6 km in 6.22.27 |
25.08.02: Diese Woche war eine
"Berg-Woche". Nachdem es immer recht warm war bin ich am Dienstag und
Freitag im Wald gelaufen, über Stock und Stein mit vielen steilen Abschnitten.
Kann der Kondition eigentlich nur gut tun.
Am Mittwoch bin ich mit unserem Nachbarn Franz gelaufen. Auch da war ein
(Riedersheimer) Berg dabei. Mit der Zeit (unter 5.30/km) war ich sehr zufrieden. Zu zweit
läuft man einfach besser.
Dafür mußte ich heute (Sonntag)den langen Lauf alleine angehen
(Marathon-Mitläufer Erich ist schon im Urlaub). Ich bin schon kurz nach acht Uhr
losgelaufen, doch da schien die Sonne bereits - heute ist ein toller, heißer Tag, optimal
- doch Gift für`s Laufen. Irgendwie war es nicht mein Tag. Schon nach einem halben
Kilometer war klar, dass es "nicht so läuft" wie sonst. Und dann wird der Boden
immer härter, die Steine sind spitzer als normal und die Steigungen steiler ... Die Zeit
war dementsprechend katastrophal: Etwa 6.45 Min./km! Für die letzten 3,8 km brauchte ich
gar ganze 7 Min./km (in der Mittagshitze). Anschließend: down! ("Lebst du
noch?" fragte Angelika)
Irgendwie ist die Lauferei ein Wechselspiel zwischen Hochs und Tiefs. Am Mittwoch noch
ganz stolz auf meine Zeit und heute ganz unten (so könnte ich froh sein, den Marathon
unter fünf Stunden zu laufen). Zehn Kilometer - mehr hätte ich heute sowieso nicht
geschafft!
In den acht Wochen bin ich 33 mal gelaufen, dabei etwa 424 km in ungefähr
42 Stunden.
Es folgt eine aus Urlaubsgründen eingeplante (im Buch natürlich nicht vorgesehene)
dreiwöchige Unterbrechung der Trainingsvorbereitung. Zwischen den Trainingswochen 8 und 9
(aus dem Buch) liegen bei mir zwei faule Wochen mit Sonne, Strand und Meer (ob`s
mir gut tut?) und ein paar Tage, an denen ich sicher auch laufen werde.
Weiter geht es dann (mit den Trainingswochen 9
bis 12) im September ...
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